Das argentinische Nationale Büro für Landwirtschaft, Tierhaltung und Lebensmittelqualitätsinspektion und Quarantäne gab bekannt, dass die lokalen Behörden seit dem 15. Juni, dem Tag der Bestätigung des Ausbruchs im Land, 59 bestätigte Fälle der Vogelgrippe A und H5 in elf Provinzen sowie über 300 Verdachtsfälle festgestellt haben. Von den bestätigten Fällen betreffen 49 freilaufendes Geflügel, sechs Tiere aus großen kommerziellen Geflügelzuchtbetrieben und die restlichen vier Wildvögel. Mehr als 700.000 Vögel aus sechs Zuchtbetrieben mit infizierten Tieren wurden gekeult und ihre Kadaver entsorgt.TierabfallverwertungsanlageUm die Ausbreitung des Virus zu verhindern, haben das argentinische Landwirtschaftsministerium und die zuständigen Tierschutzbehörden neben der Keulung von Vögeln auch eine 10 Kilometer große Quarantänezone um den Ort bestätigter Fälle von Vogelgrippe eingerichtet und drängen auf die Erfassung von Wild- und Zuchtvögeln in und um das Gebiet.
Veröffentlichungsdatum: 03.04.2023
